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Nachdenken

Ehrenamt freiwillige Feuerwehr - Ein wenig zum Nachdenken: Die Idioten von der FeuerwehrStellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.Nachts um drei Uhr fährt -mit Tatü Tata und Radau- die Feuerwehr mit ihren größtenteils freiwilligen und somit "unbezahlbaren" Helfern an Ihrem Haus vorbei:Sie werden sofort wach und denken eventuell... " Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig?" oder " Na ja, nach §38 StVO muss der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren" oder (am wahrscheinlichsten) " Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen?" Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht,• dass diese Idioten vor fünf Minuten noch genauso friedlich in ihrem Bett schlummerten, wie Sie?• dass diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie? Aber - dass diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat. Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 38 StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über die "Idioten" von der Feuerwehr aufregen.Außerdem denken die inzwischen schon selbst: ,,Warum mache ich IDIOT das eigentlich???“

Ein FeuerwehrmannIch wünschte, Du hättest meinen Job. Leute, ich wundere mich, wenn Ihr an einer Feuerwache vorbeifahrt und sagt:" Ich wünschte, ich hätte deinen Job." Nun, manchmal wünschte ich auch, dass Ihr ihn hättet.• Ich wünschte, Ihr hättet ihn gehabt, als ich zu meinem ersten großen Brand fuhr und mich zu Tode fürchtete.• Ich wünschte, Ihr hättet ihn, wenn ich hinten in einem Rettungswagen stehe und versuche einen fünfjährigen Jungen wiederzubeleben und danach das Entsetzen der Familie sehe, wenn der Arzt ihnen sagt, dass ihr Sohn tot ist.Was glaubt Ihr, wie ich meine Kinder in dieser Nacht festhalten wollte. Ich wünschte, Ihr hättet meinen Job, wenn ich um zwölf Uhr nachts friere und mich nicht mehr bewegen will und es doch muss. Ich wünschte, ihr hättet ihn an Heilig Abend, wenn ich im Dienst bin und Ihr zu Hause bei Eurer Familie seid. Ich wünsche jedes Mal, Ihr hättet ihn, wenn ich zu einem "dicken Hund" ausrücken muss. Ihr werdet ungehalten, wenn wir nicht in Sekundenschnelle bei Euch sind. Ihr regt Euch auf, wenn Ihr Euer Essen auf dem Herd vergessen habt und wir den Gestank nicht aus Eurer Wohnung bringen.Ob ich den Job mag? Ja, ich hab ihn gern! Ja, ich liebe ihn, wenn ich ein fünfjähriges Kind vom Tode errettet habe! Ich arbeite gern unter Atemschutz, weil ich weiß, dass ich mein Bestes gebe! Ich habe es gerne, wenn Kinder zur Feuerwache kommen. Mehr Erwachsene sollten kommen. Ich achte den Respekt, den mir Leute entgegenbringen, die wissen, was ich leiste und meinen Job kennen. Ich habe es gern, wenn Ihr sagt: " Danke, Feuerwehrmann, dass Du da gewesen bist. " Während ich mich also über Euch wundere, wundert Ihr Euch bitte nicht über mich. Ich bin nichts besonderes, wenn Ihr mich braucht, bin ich da! (Ein Feuerwehrmann aus Montana)









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